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Ratgeber

Der Preis, den niemand nennt: Was nach dem Website-Angebot noch dazukommt

Was kostet eine Firmenwebsite jetzt wirklich – Erstpreis vs. Folgekosten?

Der Erstpreis für Design und Programmierung liegt für den Raum Köln meist bei 2.500–8.000 €, abhängig von Umfang und Individualität. Getrennt davon fallen jährlich 300–900 € für Domain, Hosting, SSL und Basis-Wartung an – diese zweite Zahl fehlt in vielen Angeboten komplett und sorgt später für böse Überraschungen.

Die meisten Angebote nennen nur eine Zahl: den Preis für Design und Programmierung. Was fehlt, ist die zweite Zahl – die laufenden Kosten, die ab dem Tag des Livegangs jedes Jahr erneut anfallen. Beide Zahlen gehören getrennt betrachtet, weil sie unterschiedliche Budgettöpfe betreffen: einmalige Investition versus laufender Betrieb.

Bei faires.marketing setzen wir genau hier an: Mit dem 70/30-Prinzip sehen Unternehmer:innen 70 % ihrer neuen Website bereits kostenlos und unverbindlich fertig gebaut, bevor überhaupt eine Rechnung gestellt wird. Erst wer überzeugt ist, beauftragt die restlichen 30 % – keine Katze im Sack, keine Vorkasse für ein Ergebnis, das man noch nicht kennt.

Welche Positionen fehlen in den meisten Webdesign-Angeboten?

Häufig fehlen: professionelle Texte, individuelle Bilder/Fotoshootings, Rechtstexte (Impressum, Datenschutz, AGB), Domain-Registrierung, Hosting, laufende Wartung/Updates sowie eine Einweisung ins Redaktionssystem. Diese sechs Positionen machen oft 30–50 % der tatsächlichen Gesamtkosten aus, tauchen im Erstangebot aber selten als eigene Zeile auf.

Ein Angebot, das nur "Design + Programmierung" ausweist, ist unvollständig. Folgende Positionen entscheiden über den echten Endpreis:

  • Texte (Copywriting): Ohne professionelle Texte bleibt selbst das schönste Design wirkungslos. Nutzen-statt-Funktion-Formulierungen, die tatsächlich verkaufen, kosten Zeit und Handwerk.
  • Bilder: Stockfotos wirken austauschbar. Ein virtuelles KI-Foto-Shooting oder ein echtes Shooting kostet zusätzlich – wird aber selten im Grundpreis mitgedacht.
  • Rechtstexte: Impressum, Datenschutzerklärung und ggf. AGB sind pflicht, aber kein Designer-Job. Anwaltlich geprüfte Generatoren-Abos liegen laut Anbieterangaben (Stand 2025) bei ca. 10–25 €/Monat, individuelle anwaltliche Prüfung schnell bei 300–600 € einmalig.
  • Domain: Eine .de-Domain kostet bei den meisten deutschen Registraren laut DENIC-Preisübersicht (Stand 2025) etwa 8–15 € pro Jahr.
  • Hosting: Je nach Anbieter und Leistungsklasse 5–30 € pro Monat, bei Managed-WordPress-Hosting auch mehr.
  • Wartung: Sicherheitsupdates, Backups, Plugin-Pflege – ohne laufenden Vertrag bleibt das liegen, bis etwas kaputtgeht.
  • Schulung/Einweisung: Wer selbst Texte oder Bilder austauschen will, braucht eine kurze Einweisung ins System – oft nur mündlich zugesagt, nie kalkuliert.

Wir listen diese Positionen bei faires.marketing von Anfang an transparent auf – lieber eine Zeile mehr im Angebot als eine Überraschung nach Vertragsschluss.

Was kostet professionelles Webdesign in Köln wirklich?

Für Unternehmen im Raum Köln liegt eine professionelle, individuell gestaltete Firmenwebsite (5–10 Seiten, kein Baukasten) beim Erstpreis realistisch bei 2.500–8.000 €. Dazu kommen jährlich 300–900 € für Domain, Hosting, SSL, Wartung und kleinere Textanpassungen – macht über drei Jahre gerechnet effektiv 900–2.700 € zusätzlich zum Startpreis.

faires.marketing sitzt nicht in Köln selbst, sondern im Rheinland zwischen Köln und Düsseldorf – konkret in Monheim am Rhein. Für Kund:innen aus Köln, Leverkusen oder Hürth bedeutet das kurze Anfahrtswege und trotzdem echte Vor-Ort-Termine, kein reines Remote-Verhältnis.

Beispielrechnung: Firmenwebsite für ein mittelständisches B2B-Unternehmen

Position Einmalig Laufend/Jahr
Design & Programmierung (kein Baukasten, maßgebauter Code) 2.500–8.000 €
Copywriting (Nutzen statt Funktion) im Angebot enthalten oder 500–1.500 €
Rechtstexte (Datenschutz, Impressum, AGB) 0–600 € 0–180 € (Abo)
Domain (.de) 10–15 € 8–15 €
Hosting inkl. SSL 60–360 €
Wartung & Updates 200–600 €
Summe 2.500–8.000 € ~300–900 €

Diese Spannen sind bundesweite Richtwerte mit regionalem Bezug zum Kölner Markt – ein pauschales "Kölner Preisniveau" lässt sich ohne flächendeckende lokale Preisdatenbank nicht seriös belegen. Was sich aber belegen lässt: Mit dem 70/30-Modell entfällt für Kund:innen das Risiko, den Erstpreis vorab zu zahlen, ohne das Ergebnis zu kennen – 70 % der Seite entsteht kostenlos und unverbindlich, erst danach wird über die restlichen 30 % entschieden.

Welche fünf Nachträge tauchen nach Vertragsschluss am häufigsten auf?

Typische Nachträge sind: zusätzliche Unterseiten, nachträgliche Übersetzungen, Formular-/Schnittstellen-Anbindungen (z. B. CRM), Performance-Nacharbeit wegen schlechter Ladezeiten sowie SEO/GEO-Optimierung, die im Grundangebot fehlte. Alle fünf lassen sich vor Vertragsschluss ausschließen, indem man sie explizit im Angebot abfragt und schriftlich fixiert.

  1. Zusätzliche Unterseiten – oft wird "eine Website" beauftragt, ohne die Seitenzahl festzulegen. Klären: Wie viele Unterseiten sind im Preis enthalten, was kostet jede weitere?
  2. Formular- und Tool-Anbindungen – CRM, Newsletter-Tool, Terminbuchung: Wird das mitgeliefert oder ist es ein Zusatzauftrag?
  3. Mehrsprachigkeit – wer später expandiert, braucht englische oder weitere Sprachversionen. Im Nachhinein teurer als von Anfang an mitgeplant.
  4. Performance-Nacharbeit – viele Baukasten-Websites laden langsam und fallen bei Google PageSpeed Insights durch. Nachträgliche Optimierung kostet oft mehr als eine von Anfang an sauber programmierte Seite. Bei faires.marketing ist die 100/100-Performance in den Core Web Vitals von Beginn an Teil der Leistung, nicht optional nachbestellt.
  5. SEO/GEO-Optimierung – strukturierte Daten, FAQ-Schema, Sichtbarkeit in Antworten von ChatGPT und Google AI Overviews werden oft erst nachträglich angefragt, wenn die Seite schon online ist und kaum Anfragen bringt.

Wer diese fünf Punkte vor Unterschrift schriftlich klärt, vermeidet über 80 % der späteren Zusatzrechnungen.

Wer übernimmt die laufende Pflege der Website – und warum ist das für Sichtbarkeit in KI-Antworten wichtig?

Die laufende Pflege übernimmt entweder die Agentur über ein Wartungspaket oder das Unternehmen selbst über Schulung im Redaktionssystem. Ohne regelmäßige Pflege veralten Inhalte, strukturierte Daten und Ladezeiten – und die Seite verliert Sichtbarkeit sowohl in klassischer Google-Suche als auch in KI-Antworten wie ChatGPT oder Perplexity, die aktuelle, technisch saubere Quellen bevorzugen.

Eine Website ist kein einmaliges Projekt, sondern ein laufender Betrieb. Suchmaschinen und KI-Systeme bewerten unter anderem Aktualität, technische Performance und strukturierte Daten (Schema.org) – alles Faktoren, die ohne Pflege mit der Zeit verfallen: Plugins veralten, Ladezeiten verschlechtern sich, FAQ-Inhalte werden nicht aktualisiert.

Wir bauen deshalb GEO-Optimierung von Anfang an ein – strukturierte Daten für Leistungen, Bewertungen und FAQs, damit Inhalte auch von KI-Systemen wie ChatGPT zitierfähig bleiben. Das ist aber kein einmaliger Schalter, sondern eine laufende Aufgabe: Wer die Pflege selbst übernehmen will, bekommt bei uns eine Einweisung ins System; wer sie outsourcen will, bucht ein Wartungspaket. Beide Wege sind seriös – keine Pflege zu haben, ist der einzige Weg, der langfristig schadet.

Häufige Fragen

Ist eine Website für 500 € auch professionell?
Für 500 € lassen sich in der Regel nur Baukasten-Vorlagen mit generischem Design umsetzen, ohne individuelles Konzept, ohne Performance-Optimierung und meist ohne saubere Rechtstexte-Beratung. Professionelles, maßgebautes Webdesign mit eigenem Code beginnt realistisch im vierstelligen Bereich.
Warum sitzt faires.marketing nicht direkt in Köln, betreut aber Kölner Kunden?
faires.marketing hat seinen Sitz in Monheim am Rhein im Kreis Mettmann, zwischen Köln und Düsseldorf gelegen. Von dort sind Termine in Köln, Leverkusen oder Hürth in kurzer Anfahrtszeit erreichbar – die Region wird als Zielmarkt aktiv betreut, ohne dass ein Kölner Büro besteht.
Was kostet Hosting für eine Firmenwebsite pro Jahr?
Je nach Anbieter und Leistungsklasse liegen die Kosten für Hosting inklusive SSL-Zertifikat bei etwa 60–360 € pro Jahr. Managed-Hosting-Lösungen mit mehr Leistung können darüber liegen.
Was kostet eine .de-Domain pro Jahr?
Laut gängigen Preisübersichten deutscher Registrare liegt eine .de-Domain bei etwa 8–15 € jährlich, zuzüglich einer einmaligen Einrichtungsgebühr bei manchen Anbietern.
Was ist das 70/30-Prinzip von faires.marketing?
70 % der neuen Website werden zunächst kostenlos und unverbindlich entwickelt, sodass Kund:innen das Ergebnis sehen, bevor sie zahlen. Erst wenn das Design überzeugt, wird der Auftrag über die restlichen 30 % erteilt.
Wie lange dauert der Bau einer professionellen Firmenwebsite?
Abhängig von Umfang und Abstimmungsgeschwindigkeit dauert die Umsetzung meist mehrere Wochen, wobei durch das 70/30-Modell ein Großteil des Designs bereits vor der finalen Beauftragung sichtbar wird.

Quellen

  1. DENIC – Preise für .de-Domains (2025)
  2. Statistisches Bundesamt – Preise und Preisindizes (2025)
  3. Google PageSpeed Insights – Core Web Vitals (2025)
  4. faires.marketing – Leistungen und Preismodell (2025)

Über Gordon Wolfertz

Gründer, faires.marketing

Gordon Wolfertz ist Gründer von faires.marketing. Er entwickelt mit seinem Team Marketing- und Webstrategien an der Schnittstelle aus Design, Performance und GEO – mit besonderem Fokus auf B2B- und Industrieunternehmen und rund 14 Jahren Design- und Marketing-Erfahrung.