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Übersicht

Was ein Website-Angebot teuer macht – und was nur teuer aussieht

Was kostet eine Firmenwebsite realistisch?

Eine solide Firmenwebsite kostet je nach Umfang zwischen 2.000 € und 25.000 € netto. Einfache Visitenkarten-Websites starten bei rund 2.000–4.000 €, Mittelstandsauftritte mit individuellem Design liegen meist bei 5.000–12.000 €, umfangreiche Industrieportale mit Schnittstellen und Mehrsprachigkeit bei 12.000–25.000 €.

Bei faires.marketing liegt der Einstiegspreis für eine schlanke, aber vollständig individuell gestaltete Website unter 2.000 € netto. Der durchschnittliche Projektpreis über alle Kundenprojekte hinweg liegt bei 6.000–7.000 € netto (eigene Erhebung, Projekte 2023–2025, n=über 40 abgeschlossene Websites). Diese Spanne deckt bereits Konzern-Niveau-Design, 100/100 Performance in den Core Web Vitals und GEO-Optimierung ab – Positionen, für die klassische Agenturen häufig deutlich mehr aufrufen, ohne dass am Ergebnis mehr Substanz steckt.

Zum Vergleich öffentlich einsehbarer Marktpreise: Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) nennt in seiner Preisorientierung für professionelle Unternehmenswebsites Projektbudgets von 5.000 € bis über 50.000 €, abhängig von Umfang und Agenturgröße (Stand: BVDW Preisorientierung, Abruf 2024). Baukasten-Anbieter wie Wix oder Jimdo werben dagegen mit Abo-Modellen ab rund 15–40 € pro Monat (Stand: Anbieter-Preisseiten, Abruf 2024) – hier entfallen jedoch individuelles Design, Performance-Optimierung und in der Regel jede Form von struktureller SEO- oder GEO-Vorbereitung.

Was treibt den Preis einer Firmenwebsite wirklich in die Höhe?

Die fünf echten Preistreiber sind: Seitenzahl und Content-Umfang, individuelles Design statt Template, die Qualität von Texten und Bildern, technische Schnittstellen (CRM, Shop, ERP) sowie Mehrsprachigkeit. Jede dieser Positionen erzeugt tatsächlichen Aufwand – im Gegensatz zu reiner Optik oder Buzzword-Leistungen.

Die fünf echten Kostenfaktoren

  1. Seitenzahl und Content-Tiefe – Eine 5-Seiten-Website ist planbar. Ein Industrieportal mit 30 Unterseiten, Downloadbereich und Produktkatalog vervielfacht den Aufwand für Struktur, interne Verlinkung und Redaktion.
  2. Individuelles Design statt Template – Ein maßgeschneidertes Layout mit eigener Bildsprache, animierten Erklär-Grafiken oder einem ROI-Rechner braucht Konzeption. Ein Template-Theme ist in Stunden angepasst, ein Konzern-Niveau-Design nicht.
  3. Texte und Bilder – Copywriting, das Nutzen statt nur Funktionen kommuniziert, sowie hochwertige Bildwelten (bei faires.marketing z. B. per virtuellem KI-Foto-Shooting) kosten deutlich mehr Zeit als das Einfügen von Stockfotos.
  4. Schnittstellen – Anbindungen an CRM-Systeme, Warenwirtschaft, Buchungstools oder Payment-Provider erfordern echte Entwicklung und Testing, nicht nur Konfiguration.
  5. Mehrsprachigkeit – Jede weitere Sprache bedeutet zusätzliche Übersetzung, Pflegeaufwand und oft eigene SEO-Struktur pro Sprachversion.

Diese Faktoren erklären, warum zwei Angebote für „eine Firmenwebsite“ um den Faktor 5 auseinanderliegen können, obwohl beide seriös kalkuliert sind.

Wie teuer ist es, eine Firmenwebsite erstellen zu lassen – nach Projekttyp?

Eine digitale Visitenkarte kostet 2.000–4.000 €, ein Mittelstandsauftritt mit individuellem Design und mehreren Leistungsseiten 5.000–12.000 €, ein Industrieportal mit Schnittstellen, mehrsprachigem Content und komplexer Navigation 12.000–25.000 €.

Projekttyp Typischer Umfang Preisspanne netto Bei faires.marketing
Visitenkarten-Website 3–6 Seiten, ohne Schnittstellen 2.000–4.000 € ab unter 2.000 €
Mittelstandsauftritt 6–15 Seiten, individuelles Design, Copywriting, teils Rechner/Grafiken 5.000–12.000 € Ø 6.000–7.000 €
Industrieportal 15+ Seiten, Schnittstellen, Mehrsprachigkeit, Produktkatalog 12.000–25.000 € projektabhängig, auf Anfrage

Die Durchschnittszahl von 6.000–7.000 € netto stammt aus der eigenen Angebotsstatistik von faires.marketing für abgeschlossene Projekte der Jahre 2023–2025. Sie liegt bewusst unterhalb klassischer Agenturpreise für vergleichbare Leistungstiefe, weil ein Teil der Website – rund 70 % – bereits vorab kostenlos und unverbindlich gebaut wird. Erst wenn das Ergebnis überzeugt, wird der Rest beauftragt. Das senkt Risiko und Kalkulationsspielraum gleichermaßen.

Welche Angebotspositionen sehen teuer aus, ändern aber nichts am Ergebnis?

Pauschale Posten wie „SEO-Optimierung“ ohne technische Grundlage, endlose Revisionsschleifen, überdimensionierte Projektmanagement-Zuschläge und generische Stockfoto-Pakete erzeugen Kosten, ohne die Website sichtbarer, schneller oder überzeugender zu machen.

Nicht jede teure Position ist automatisch wertvoll. Typische Beispiele, die auf Angeboten Substanz vortäuschen:

  • „SEO-Paket“ ohne technische Basis – Wenn die Website selbst 40/100 Performance-Punkte hat, bringt eine reine Keyword-Liste wenig. Ohne strukturierte Daten (Schema.org) und saubere Ladezeiten bleibt SEO Kosmetik.
  • Unbegrenzte Revisionsrunden – Klingt nach Flexibilität, verlängert in der Praxis nur die Projektlaufzeit, ohne das Endergebnis strukturell zu verbessern.
  • Hohe Projektmanagement-Pauschalen bei kleinen Projekten – Bei einer 6-Seiten-Website braucht es kein mehrköpfiges Account-Team.
  • Generische Stockfoto-Pakete – Sehen im Angebot nach Leistung aus, wirken auf der fertigen Seite aber austauschbar und schwächen die Wiedererkennbarkeit der Marke.
  • Baukasten-Lizenzgebühren, die als „Website-Erstellung“ verkauft werden – Das monatliche Abo läuft weiter, unabhängig davon, ob die Website Anfragen bringt.

Entscheidend ist immer die Frage: Verändert diese Position messbar Performance, Sichtbarkeit oder Conversion – oder nur die Rechnungssumme?

Woran erkennt man, dass eine günstige Website später bei Google und KI-Antworten nicht vorkommt?

Warnsignale sind: keine Angabe zu Core Web Vitals/PageSpeed, kein Hinweis auf strukturierte Daten (Schema.org), reine Template-Optik ohne individuelle Textstruktur und kein Konzept für Fragen-Antwort-Formate. Fehlen diese Bausteine, wird die Seite von Google schlecht gerankt und von KI-Systemen wie ChatGPT gar nicht erst zitiert.

Eine besonders günstige Website spart selten am Design, sondern an der Substanz darunter. Drei konkrete Prüfpunkte vor der Beauftragung:

  1. Performance-Werte: Wird ein Google-PageSpeed- bzw. Core-Web-Vitals-Ziel im Angebot genannt? Eine Website ohne Performance-Anspruch verliert bei mobilen Nutzern und im Google-Ranking überproportional.
  2. Strukturierte Daten: Sind Schema.org-Auszeichnungen für Leistungen, Bewertungen und FAQs Teil des Angebots? Ohne diese Datenbasis können KI-Suchmaschinen wie ChatGPT oder Perplexity die Inhalte kaum zuverlässig als Antwort verwenden.
  3. Content-Architektur: Sind Inhalte als klare Frage-Antwort-Struktur aufgebaut oder nur als werbliche Fließtexte? Nur ersteres wird von generativen KI-Systemen zitierfähig aufgenommen.

Genau diese drei Punkte sind bei faires.marketing serienmäßig Teil jeder Website: kompromisslose 100/100-Performance in den Core Web Vitals sowie GEO-Optimierung, damit Inhalte nicht nur bei Google, sondern auch in KI-generierten Antworten auftauchen.

Häufige Fragen

Was kostet eine einfache Firmenwebsite mit wenigen Seiten?
Eine schlanke, individuell gestaltete Website mit 3–6 Seiten kostet meist zwischen 2.000 € und 4.000 € netto. Bei faires.marketing liegt der Einstiegspreis für ein solches Projekt bereits unter 2.000 € netto.
Warum sind Baukasten-Websites so viel günstiger?
Baukasten-Abos ab rund 15–40 € pro Monat liefern vorgefertigte Templates ohne individuelles Design, ohne Performance-Optimierung und meist ohne strukturierte Daten für SEO oder GEO – der niedrige Preis spart also genau die Elemente ein, die Sichtbarkeit und Wirkung ausmachen.
Was ist das 70/30-Prinzip von faires.marketing?
70 % der neuen Website werden vorab kostenlos und unverbindlich gebaut. Erst wenn das Ergebnis überzeugt, wird die Fertigstellung der restlichen 30 % beauftragt – ohne Vorabzahlung und ohne Risiko für den Kunden.
Wie lange dauert die Erstellung einer Mittelstands-Website?
Der Zeitaufwand hängt stark von Seitenzahl, Textumfang und individuellen Funktionen wie Rechnern oder Animationen ab und wird projektspezifisch im kostenlosen Erstgespräch eingeschätzt.
Lohnt sich eine teure Agentur gegenüber einem günstigen Anbieter?
Nicht der Preis allein entscheidet, sondern ob Performance-Werte, strukturierte Daten und individuelles Design im Angebot enthalten sind. Hohe Agenturpreise ohne diesen Gegenwert bringen keinen zusätzlichen Nutzen gegenüber einem fair kalkulierten, technisch sauberen Angebot.

Quellen

  1. BVDW Preisorientierung für Digitalprojekte (2024)
  2. Wix Preise (2024)
  3. Jimdo Preise (2024)
  4. faires.marketing – Design trifft Performance (2025)

Über Gordon Wolfertz

Gründer, faires.marketing

Gordon Wolfertz ist Gründer von faires.marketing mit Sitz in Monheim am Rhein. Er entwickelt mit seinem Team Marketing- und Webstrategien an der Schnittstelle aus Design, Performance und GEO – mit besonderem Fokus auf B2B- und Industrieunternehmen und rund 14 Jahren Design- und Marketing-Erfahrung.